BAUHAUS Ladestation von e-MOTION.world

Tesla im dritten Quartal: 486.532 Auslieferungen – in Deutschland fast dreimal so viele Neuzulassungen wie im Vorjahr

Teaser: Tesla hat im dritten Quartal 2026 weltweit 486.532 Fahrzeuge ausgeliefert – etwas weniger als im Rekordquartal des Vorjahres, aber mehr als von Analysten erwartet. In Deutschland wächst die Marke laut Kraftfahrt-Bundesamt deutlich, und in Grünheide steigen zum 1. Oktober die Entgelte. Ein Überblick über die Zahlen und was sie für das Laden am Stellplatz bedeuten.

Weltweit: leicht unter Vorjahr, über den Erwartungen

Laut dem am 2. Oktober 2026 veröffentlichten Produktions- und Auslieferungsbericht hat Tesla im dritten Quartal 464.391 Fahrzeuge produziert und 486.532 Fahrzeuge ausgeliefert. Davon entfielen 478.237 Auslieferungen auf Model 3 und Model Y, 8.295 auf die übrigen Modelle. Zusätzlich wurden 13,7 GWh an Energiespeichern installiert.

Im Vergleich zum dritten Quartal 2025 – mit 497.099 Auslieferungen bis heute Teslas Rekordquartal, damals getrieben durch das Auslaufen der US-Steuergutschrift für E-Autos – entspricht das einem Rückgang von rund 2,1 Prozent. Gegenüber dem zweiten Quartal 2026 (480.126) liegt das Ergebnis um rund 1,3 Prozent höher. Die Produktion stieg gegenüber dem Vorjahresquartal (447.450) um rund 3,8 Prozent.

Nach Angaben von Electrek lag der von Tesla selbst zusammengestellte Analystenkonsens bei 461.974 Auslieferungen; das tatsächliche Ergebnis lag damit rund 24.500 Einheiten darüber. Nach drei Quartalen kommt Tesla auf 1.324.681 Auslieferungen, rund 8,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Finanzzahlen für das Quartal will Tesla am 21. Oktober 2026 vorlegen.

Deutschland: Tesla wächst mit dem BEV-Markt

Für Deutschland liegen die KBA-Zahlen für September 2026 zum Stand dieses Beitrags noch nicht vor; aktuellster Monat ist der August. Im August 2026 wurden 3.034 neue Tesla zugelassen – ein Plus von 110,5 Prozent gegenüber August 2025 bei einem Marktanteil von 1,4 Prozent. Von Januar bis August summieren sich die Neuzulassungen der Marke auf 32.258 Fahrzeuge (Vorjahreszeitraum: 11.441), ein Plus von 182,0 Prozent. Bei den BEV-Neuzulassungen der Importmarken liegt Tesla laut KBA im bisherigen Jahresverlauf damit auf Platz zwei hinter Skoda (48.323 BEV).

Der Gesamtmarkt für Elektroautos wächst ebenfalls: Im August 2026 waren 68.930 der 212.563 neu zugelassenen Pkw reine Elektroautos (BEV) – ein Anteil von 32,4 Prozent und ein Plus von 75,1 Prozent zum Vorjahresmonat. Von Januar bis August wurden 515.545 BEV neu zugelassen, 26,2 Prozent aller Neuzulassungen und 53,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Ausführlich haben wir die August-Zahlen bereits hier eingeordnet: August 2026: 68.930 BEV – erstmals vor Benzin und Diesel zusammen. Die September-Zahlen des KBA werden in den kommenden Tagen erwartet.

Grafik: Tesla-Neuzulassungen Deutschland Jan–Aug 2025 (11.441) und 2026 (32.258, +182 %), BEV-Importmarken Skoda 48.323 vs. Tesla 32.258, Elektroanteil August 2026 32,4 %
Quelle: KBA, Stand August 2026

Grünheide: bis zu fünf Prozent mehr Entgelt

Für das Werk in Grünheide (Gigafactory Berlin-Brandenburg) hat Tesla am 28. September 2026 eine Entgelterhöhung zum 1. Oktober angekündigt – im Durchschnitt um vier bis fünf Prozent. Beschäftigte in der Produktion (laut Handelsblatt die Entgeltstufen S1 und S2) erhalten fünf Prozent mehr, Facharbeiterinnen und Facharbeiter (S3 bis S6) vier Prozent plus einen leistungsbezogenen Bonus. Das Einstiegsgehalt in der Produktion liegt nach Unternehmensangaben damit bei rund 45.750 Euro im Jahr. Im Werk arbeiten nach Unternehmensangaben rund 12.000 Menschen; zuletzt waren die Entgelte zum 1. Dezember 2025 um vier Prozent gestiegen.

Die IG Metall begrüßt die Erhöhung grundsätzlich, hält sie aber für nicht ausreichend. Bezirksleiter Jan Otto sprach gegenüber dem rbb von einem „Tropfen auf dem heißen Stein“ und verweist auf fehlendes Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Tesla lehnt einen Tarifvertrag weiterhin ab.

Die wichtigsten Zahlen im Überblick

Kennzahl Wert Vergleich
Tesla Auslieferungen Q3 2026 (weltweit) 486.532 Q3 2025: 497.099 (−2,1 %) · Q2 2026: 480.126 (+1,3 %)
Tesla Produktion Q3 2026 (weltweit) 464.391 Q3 2025: 447.450 (+3,8 %) · Q2 2026: 451.758 (+2,8 %)
Analystenkonsens Auslieferungen Q3 (lt. Electrek) 461.974 Ergebnis ca. +24.500 darüber
Tesla Auslieferungen Jan.–Sep. 2026 1.324.681 +8,8 % ggü. 2025
Tesla Neuzulassungen DE August 2026 (KBA) 3.034 +110,5 % · Anteil 1,4 %
Tesla Neuzulassungen DE Jan.–Aug. 2026 (KBA) 32.258 +182,0 %
BEV-Neuzulassungen DE August 2026 (KBA) 68.930 Anteil 32,4 % · +75,1 %
BEV-Neuzulassungen DE Jan.–Aug. 2026 (KBA) 515.545 Anteil 26,2 % · +53,1 %
Entgelterhöhung Grünheide ab 01.10.2026 Ø 4–5 % Produktion +5 %, Facharbeiter +4 % plus Bonus

Was das für Unternehmen bedeutet

Mehr als jeder vierte neue Pkw in Deutschland fährt in diesem Jahr rein elektrisch – über alle Marken hinweg. Für Hotels, Parkhausbetreiber, Flotten und Arbeitgeber mit Firmenwagen heißt das: Die Nachfrage nach Lademöglichkeiten dort, wo Fahrzeuge ohnehin stehen, wächst weiter.

Genau hier setzt e-MOTION.world mit Charge-as-a-Service an: Wir planen, installieren, betreiben und warten Wallboxen inklusive Lastmanagement und Abrechnung – ohne zusätzlichen Verwaltungsaufwand für Sie. Je nach Nutzung wählen Sie zwischen den Paketen Pay per Use, Flat oder Brand.

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Quellen

Stand: 5. Oktober 2026

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Wallbox installiert – aber wer macht eigentlich die Arbeit dazwischen?

Viele Hotels, Parkhäuser und Fuhrparkbetreiber nutzen bereits moderne Fachsoftware für Buchung, Zutritt, Telematik oder Abrechnung.

Trotzdem sieht der Alltag oft manuell aus: Anfragen beantworten, Verfügbarkeiten klären, Ladeplätze zuordnen, Kosten dem richtigen Gast oder Mitarbeiter zuweisen, Störungen melden. Das sitzt selten in „der einen App“ – sondern fordert täglich wertvolle Zeit Ihres Teams.

Genau hier setzt Charge-as-a-Service an.

Wir möchten den Menschen nicht ersetzen, sondern ihm die repetitive administrative Arbeit abnehmen. Durch den gezielten Einsatz intelligenter, KI-gestützter Abläufe (Anfrage → Qualifizierung → Freigabe) schließen wir die Lücke zwischen Ihrer Fachsoftware (wie PMS oder Fuhrparksystem), dem Ladebackend und dem Stellplatz.

Kein E-Mail-Dauerfeuer: Wiederkehrende Anfragen und Zuordnungen laufen automatisiert im Hintergrund.

Kein CapEx-Druck: Betrieb und Planung ohne hohe Vorab-Investitionen.

Volle Kontrolle: Ihr Team behält den Überblick, wird aber spürbar entlastet.

Für die Region Frankfurt-Rhein-Main bedeutet das: Mehr Kapazität für Ihr Kerngeschäft und ein nahtloser Ladevorgang für E-Fahrer.

Wie handhaben Sie das Laden am Stellplatz in Ihrem Betrieb?

Bedarf mit wenigen Standardfragen online klären: https://e-motion.world/bedarfsanzeige/

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Ölpreis schwankt — wer elektrisch fährt, verhandelt anders

Steigt der Ölpreis, wird laut nach Entlastung gerufen. Geht es um verbindliche Elektrifizierung oder Ladeinfrastruktur, heißt es oft: zu teuer, zu früh, zu kompliziert. Dabei bleibt, wer am Verbrenner hängt, dauerhaft an Weltmarkt, Förderländer und geopolitische Risiken gekoppelt — und zahlt den nächsten Preisschock mit.

Unternehmen und Haushalte, die früh auf E-Fahrzeuge und eigenes oder verlässliches Laden setzen, rechnen anders: nicht in Barrel, sondern in Kilowattstunden am Stellplatz. Genau dort entscheidet sich der Alltag — nicht an der öffentlichen Säule allein. Charge-as-a-Service macht das ohne großen CapEx-Druck möglich: Strom, wenn das Auto steht: steht er, lädt er.

Der Einstieg muss kein Neuwagen sein. Gebrauchte Elektroautos gibt es inzwischen in großer Auswahl — etwa über die Elektro-Suche auf mobile.de — inklusive Filter zu Reichweite und Batterie-Zertifikat. Wer den Wagen hat, braucht als Nächstes den Stecker am richtigen Ort: Hotel, Parkhaus, Fuhrpark oder zu Hause in Frankfurt-Rhein-Main.

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August 2026: 68.930 BEV – erstmals vor Benzin und Diesel zusammen

Im August 2026 sind in Deutschland 212.563 Pkw neu zugelassen worden – ein Plus von 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Darunter waren 68.930 reine Elektro-Pkw (BEV) mit einem Marktanteil von 32,4 Prozent; das sind 75,1 Prozent mehr als im August 2025. Parallel kamen 25.406 Plugin-Hybride neu auf die Straße (12,0 Prozent Anteil, +6,0 Prozent zum Vorjahresmonat).

Die klassischen Verbrenner rutschen weiter: 35.536 Benziner (16,7 Prozent) und 22.516 Diesel (10,6 Prozent). Zusammen liegen sie damit unter dem BEV-Anteil – ein Markenzeichen, das die KBA-Zahlen so klar noch nicht zeigten. Getragen wird der Schwung vor allem privat: Private Neuzulassungen legten um 16,9 Prozent zu, während gewerbliche Halter um 5,3 Prozent nachgaben.

Für Hotels, Parkhäuser und Flotten in Frankfurt-Rhein-Main heißt das: Wer heute Wallbox und Charge-as-a-Service plant, trifft auf mehr E-Fahrer, die am Stellplatz laden wollen – nicht erst „irgendwann“. Strom, wenn das Auto steht: steht er, lädt er.

Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 35/2026 vom 3. September 2026.

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Aiwanger zur Energiewende: ernten, speichern, nicht in die Schublade

Hubert Aiwanger hat auf den Bayerischen Energie- und Wassertagen 2026 die Energiewende als Lagerhaltung beschrieben, nicht als Schublade. Erneuerbaren Strom ernten, wenn er da ist, speichern, Netze ausbauen. Nicht bei jeder Gaskrise die Pläne rausziehen und danach wieder einpacken. Strom sei nur rund ein Fünftel des gesamten Energieverbrauchs in Bayern. Gas, Wärme und Sprit blieben der Rest. Wer nur Erzeugungseinheiten gegen den Strompreis rechne, unterschätze Genehmigung, Speicher und dass Windräder nicht über Nacht stehen.

 

Zahlen aus der Rede, gestützt durch das Bayerische Wirtschaftsministerium: über 75 Prozent erneuerbarer Anteil an der bayerischen Stromerzeugung (Bund unter 60 Prozent). Rund 1.170 Windenergieanlagen Ende 2025. Gleichzeitig wirbt Aiwanger für Gaskraftwerke südlich des Netzengpasses und trifft sich dort mit Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche, während er ihren engen Blick auf Preisbestandteile der Erneuerbaren zurückweist. Speicher seien günstiger geworden. Kleine PV plus E-Auto plus Heimspeicher nannte er die beste Wertschöpfung, ohne Dauer-Förderung.

 

Für Stellplätze und Flotten heißt das praktisch: laden, wenn das Auto steht, nicht wenn das Netz gerade zufällig frei ist. Charge-as-a-Service von e-MOTION.world verbindet Wallbox, Abrechnung und lastgerechtes Laden. Strom, wenn das Auto steht: steht er, lädt er.

 

Quelle: Rede Hubert Aiwanger, Bayerische Energie- und Wassertage 2026, YouTube https://youtu.be/_yKdUcLEA0A (Kanal Prof. Dr. Michael Sterner, veröffentlicht 3.9.2026).

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Juli 2026: 78.609 neue BEV – Plugin-Hybride klar dahinter

Im Juli 2026 sind in Deutschland 268.068 Pkw neu zugelassen worden, 1,2 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Davon 78.609 reine Elektroautos (BEV): plus 61,7 Prozent, Anteil 29,3 Prozent. Plugin-Hybride: 30.609 Stück, 11,4 Prozent. Das sind zwei Märkte, keine Zahl.

Gewerbliche Zulassungen lagen im Juli 2,4 Prozent unter dem Vorjahr, private 8,0 Prozent darüber. Wer Fuhrpark, Hotel oder Parkhaus betreibt, rechnet mit dem BEV am Stellplatz – nicht mit der Autobahn-Säule.

Strom, wenn das Auto steht: steht er, lädt er. Wallbox und Charge-as-a-Service in Frankfurt und Rhein-Main: https://e-motion.world/unser-angebot/fuhrparks/

Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 32/2026, 6.8.2026
https://www.kba.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Fahrzeugzulassungen/2026/pm32_2026_n_07_26_pm_komplett.html

elektroautos-weltweite-zulassungen-steigen-im-ersten-halbjahr-2025-stark

Im ersten Halbjahr 2025 wurden in Europa etwa 1,2 Millionen Elektroautos (reine Batterieelektrofahrzeuge, BEV) neu zugelassen, was einem Anstieg von 25 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht.
Der Marktanteil von Elektroautos am Gesamtmarkt stieg auf 17,4 %, ein Plus von 3,6Prozentpunkten.

 

Länderübersicht:

– Deutschland: Mit etwa 249.000 BEVs führte Deutschland die Neuzulassungen in Europa an, gefolgt von Großbritannien mit 177.487 und Norwegen mit 52.949 Neuzulassungen.
– Norwegen: Elektroautos machten im ersten Quartal 2025 etwa 90,1 % der Neuwagenzulassungen aus, mit insgesamt rund 48.691 neuen BEVs im ersten Quartal.
 – Großbritannien: Der Anteil der Elektrofahrzeuge lag im ersten Quartal bei 28,9 % (21 % BEVs, 7,9 % PHEVs), leicht rückläufig gegenüber dem vierten Quartal 2024.
– Dänemark: Im ersten Halbjahr 2024 waren 45 % der Neuwagen BEVs, mit einem Anstieg von 49 % gegenüber dem Vorjahr.
 – Schweden: Der BEV-Anteil lag 2023 bei 38,7 %, mit einem Gesamtanteil von Plug-in-Fahrzeugen (BEV + PHEV) von 59,9 %.

Beliebte Modelle:

– Tesla Model Y: Mit etwa 68.801 Neuzulassungen war es das meistverkaufte Elektroauto in Europa, trotz eines Rückgangs von 33 % im Vergleich zum Vorjahr.
– VW ID.4: Auf Platz zwei mit ​​40.335 Einheiten.
– Weitere Top-Modelle: VW ID.3, Skoda Enyaq, Kia EV3, Renault 5, Volvo EX30, BMW iX1.

Herstellerentwicklung:

– Tesla: Verlor Marktanteile (von 2,4 % auf 1,6 %), bleibt aber führend bei BEVs.
– Chinesische Hersteller: Marken wie BYD, MG (SAIC) und andere gewinnen an Boden, mit einem Marktanteil von 5,1 % (+91 %).

– Europäische Hersteller:

VW (+78 %), Hyundai-Kia (+19,1 %), Ford (+223 %) und andere zeigen starkes Wachstum bei Elektroautos.

Trends und Herausforderungen:

– Das Wachstum der Elektroauto-Verkäufe verlangsamte sich im Juni 2025 auf 15 % gegenüber dem Vorjahr, was auf wirtschaftliche Unsicherheiten und auslaufende Förderungen zurückzuführen ist.
– In Deutschland kaufen vor allem Gewerbetreibende Elektroautos, während Privatpersonen Verbrenner bevorzugen. Experten fordern Förderungen für einkommensschwache Haushalte.
Chinesische Hersteller wie BYD setzen europäische Marken unter Druck, da sie preislich attraktive Modelle anbieten.
Die Zahlen zeigen ein robustes Wachstum, aber die Dynamik variiert je nach Land und Förderpolitik
WebLinks:

Was Unternehmen bei der Auswahl von Ladestationen beachten sollten

Veröffentlicht auf e-MOTION.world/news/
Die Elektrifizierung von Firmenflotten gewinnt im Zuge der CSRD-Richtlinie (Corporate Sustainability Reporting Directive) und ESG-Kriterien (Environmental, Social, Governance) zunehmend an Bedeutung. Ein zentraler Aspekt ist der Aufbau einer eigenen Ladeinfrastruktur. Doch welche Kriterien sollten Unternehmen bei der Auswahl ihrer Ladestationen beachten, um nachhaltige und zukunftssichere Lösungen zu schaffen? Dieser Beitrag beleuchtet die wichtigsten Faktoren und zeigt, wie e-MOTION.world Unternehmen dabei unterstützt.
Sorgfältige Planung der Ladeinfrastruktur
Ein durchdachtes Ladeinfrastrukturkonzept ist die Grundlage für eine erfolgreiche Umsetzung. Es sollte aktuelle und zukünftige Anforderungen berücksichtigen und Fragen klären wie:
  • Soll die Firmenflotte elektrifiziert und die Ladeinfrastruktur entsprechend ausgebaut werden?
  • Werden Fahrzeuge auf dem Betriebsgelände oder per Wallbox bei Mitarbeitenden zu Hause geladen?
  • Welche Abrechnungsmodelle sollen eingesetzt werden?
Die Komplexität solcher Projekte wächst mit ihrem Umfang. Ein erfahrener Dienstleister wie e-MOTION.world unterstützt Unternehmen dabei, eine skalierbare, sichere und zukunftsfähige Ladeinfrastruktur zu entwickeln, die langfristig Bestand hat.
Förderung durch Unternehmen: Immer mehr Unternehmen unterstützen ihre Mitarbeitenden mit Einmalzahlungen von 3.000 bis 5.000 Euro für den Aufbau einer privaten Ladeinfrastruktur. Hierfür eignen sich besonders die hochwertigen Ladelösungen von ShellRecharge, wie die Home Advanced oder ihr Nachfolger, die Flex Advanced, die im e-MOTION.world Shop erhältlich sind. Diese bieten eine zuverlässige und benutzerfreundliche Lösung für das Laden zu Hause, die mit solchen Förderprogrammen optimal kombiniert werden kann.
Auswahlkriterien für Ladestationen
Die richtigen Ladestationen müssen zum Ladeinfrastrukturkonzept passen. Unternehmen können zwischen Wallboxen und Ladesäulen wählen, die folgende Ladeoptionen bieten:
  • Normalladen (AC): Bis zu 22 kW Ladeleistung, Ladezeit 4–8 Stunden.
    Hinweis: Viele Elektrofahrzeuge laden maximal mit 11 kW, wodurch die Ladezeit je nach Akkugröße variiert.
  • Schnellladen (DC): Ab 50 kW für Ladezeiten von 1–2 Stunden.
  • Ultraschnellladen (HPC): Ab 150 kW für Ladezeiten unter einer Stunde, ideal für Nutzfahrzeuge mit großen Batterien.
Die folgenden Eigenschaften sind entscheidend für die Auswahl:
  1. Mechanische Sicherheit
    Ladestationen sollten ein robustes Gehäuse (mindestens Schutzklasse IP44) besitzen, das für Innen- und Außenbereiche geeignet ist und Schutz vor Vandalismus sowie Witterungseinflüssen bietet. Günstige Modelle können hier Schwächen zeigen, die zu Ausfällen oder nachträglichen Sicherheitsinstallationen führen.
  2. Elektrische Sicherheit
    Integrierte Sicherheitsfunktionen wie FI-Schutz, DC-Fehlerstromerkennung und Überspannungsschutz sind essenziell. Diese erhöhen zwar den Anschaffungspreis, sparen jedoch Kosten für separate Installationen.
  3. Vernetzbarkeit mit Backend-Systemen
    Eine Anbindung an ein Managementsystem via Standardprotokoll OCPP ermöglicht zentralisierte Steuerung, Datenerfassung (z. B. Nutzer, Verbrauch) und Integration in Energiemanagementsysteme. Dies erleichtert Abrechnungsprozesse und optimiert den Betrieb.
  4. Integriertes Lastmanagement
    Ladestationen sollten ein eingebautes Lastmanagement bieten, um Ladecluster effizient zu steuern und an übergeordnete Systeme anzubinden. Dies sorgt für eine stabile Stromversorgung und minimiert Überlastungen.
  5. Zuverlässiger Betrieb
    Die Zuverlässigkeit von Ladestationen variiert je nach Hersteller. Da es oft an anerkannten Prüfsiegeln fehlt, empfiehlt e-MOTION.world Modelle, die in unabhängigen Testlaboren auf Ausfallhäufigkeit und Bedienbarkeit geprüft wurden.
  6. Zukunftssicherheit durch Plug & Charge
    Der Ladestandard Plug & Charge (ISO 15118) wird in Deutschland und Europa zunehmend etabliert. Mit diesem Standard erfolgen Autorisierung und Abrechnung automatisch. Ladestationen sollten diese Technologie unterstützen, um Investitionen langfristig zu sichern.
  7. Eichrechtskonformität
    Für rechtssichere Abrechnungen des geladenen Stroms ist die Eichrechtskonformität von Ladestationen und Zählern unerlässlich. Nicht alle Modelle erfüllen diese Anforderung, weshalb dies bei der Auswahl geprüft werden muss.
  8. Flexible Nutzer-Authentifizierung
    Ladestationen sollten verschiedene Authentifizierungsmethoden unterstützen, z. B. RFID (Schlüsselanhänger, Karten), Charging-Apps, Ad-hoc-Laden per QR-Code oder Kreditkarten-Terminals, um unterschiedliche Nutzungsszenarien abzudecken.
  9. Transparenz durch Displays
    Displays, die Ladezustand, Energiemenge, Ladeleistung oder Kosten anzeigen, erhöhen den Bedienkomfort. Unternehmen sollten jedoch die Kosten für Displays gegen den Nutzen abwägen.
  10. Unternehmens-Branding
    Viele Anbieter ermöglichen individuelles Branding, z. B. durch Firmenlogos oder Folierungen. Dies stärkt die Markenpräsenz gegenüber Mitarbeitenden und Gästen und kann ab Werk oder über Dienstleister umgesetzt werden.
Fazit
Der Aufbau einer unternehmenseigenen Ladeinfrastruktur erfordert sorgfältige Planung und eine durchdachte Auswahl der Ladestationen. Mechanische und elektrische Sicherheit, Vernetzbarkeit, Lastmanagement, Zuverlässigkeit, Zukunftssicherheit und Eichrechtskonformität sind zentrale Kriterien, um nachhaltige Investitionen zu gewährleisten. Unternehmen, die ihre Mitarbeitenden mit Einmalzahlungen von 3.000 bis 5.000 Euro für private Ladeinfrastruktur unterstützen, finden im e-MOTION.world Shop ideale Lösungen wie die ShellRecharge Home Advanced oder Flex Advanced. Mit der Expertise von e-MOTION.world können Unternehmen eine Ladeinfrastruktur entwickeln, die aktuelle Anforderungen erfüllt und für zukünftige Szenarien der E-Mobilität gerüstet ist.
Kontaktieren Sie uns für eine individuelle Beratung und starten Sie Ihre Reise in die Elektromobilität mit e-MOTION.world!

HomeAdvanced Nachfolger „Advanced flex“ Installation vorbereiten, installieren und konfigurieren

Shell Recharge Advanced Flex Wallbox: Ihr Guide zur Installation

Die Shell Recharge Home Advanced, ehemals NewMotion, war eine der erfolgreichsten Wallboxen auf dem Markt. Sie wird nun durch die Shell Recharge Advanced Flex Wallbox abgelöst, erhältlich mit 5 oder 7,5 Metern fest angeschlossenem Kabel. Besonders praktisch: Auf unserer Homepage können Sie eine eichrechtskonforme Variante ohne Kabel für öffentliches Laden bestellen. Link zur Installationsbeschreibung der Advanced Flex: Shell-EV-Charging-Solutions-Installation-Manual-B.V-AFSR11EN01.pdf

Technische Highlights der Advanced Flex Wallbox

Die Shell Recharge Advanced Flex Wallbox ist mit einem integrierten FI-Schalter Typ B ausgestattet, der Gleichstrom-Fehlerströme erkennt und direkt auf der Platine verbaut ist. Gemäß VDE-Norm ist jedoch ein zusätzlicher, kostengünstiger FI-Schalter Typ A vor der Wallbox erforderlich.
Grundsätzlich werden WallBoxen 11kW vorkonfiguriert geliefert. Upgrade auf 22kW ist möglich sofern die Bestätigung Ihres Netzbetreibers vorliegt und der Installationsbetrieb die technischen Voraussetzungen bestätigt (s.Technischer Leitfaden VDE). Sobald ShellRecharge (in der Folge 50five) vorliegt, kann die WallBox remote auf 22kW hochgesetzt werden. 

Inbetriebnahme der Shell Recharge Advanced Flex Wallbox

Bitte zur Aktivierung Ihrer Wallbox unbedingt Fern-Konfiguration über Calendly buchen:
  • OHNEFern-KonfigurationsTermin sind Ladungen nicht möglich: Calendly Termin bitte unbedingt rechtzeitig vor oder zum Installationstermin!!!!
  • Installation: Ein zertifizierter Elektriker schließt die Wallbox gemäß VDE-Richtlinien an (Technischer Leitfaden VDE).
  • Stromversorgung: Prüfen Sie die Dimensionierung für 11 kW oder 22 kW. Für 22 kW ist eine Netzbetreiber-Genehmigung nötig.
  • Netzwerk: Stellen Sie eine Mobilfunk (SIM-Karte ist bereis installiert)- oder Ethernet-Verbindung zum Shell Recharge Backend sicher (kein WLAN möglich).
  • Anmeldung: Wallboxen über 11 kW beim Netzbetreiber anmelden.
  • Registrierung: Seriennummer unter account.shellrecharge.com oder in der App hinterlegen.
    Die Seriennummer finden Sie auf dem Karton und seitlich an der WallBox angebracht (PD2230009999 o.ä. s.Karton oder seitlich auf WallBox)
Aktivierungsschritte:
  1. Laden Sie die Shell Recharge App herunter, erstellen Sie ein Konto und bestellen Sie eine kostenlose Ladekarte.
  2. Wählen Sie „Ladestation aktivieren“, geben Sie die Seriennummer ein und nennen Sie die Station (z. B. „Garage“). Bei Seriennummern 01-04, 18b, 19b: Über die Webseite aktivieren.
  3. Optional: Für Kostenerstattung Stromtarif, Ladekarte und Bankkonto konfigurieren.
  4. Testen Sie die Wallbox mit einem Fahrzeug.
Support: Bei Problemen 24/7 Kundendienst:
  • DE: +49 30 215 028 48 | AT: +43 72 088 291 1 | CH: +41 22 544 546 5
  • Termin: Calendly Termin (unbedingt rechtzeitig zum Installationstermin!!!!)
Videos:
Hinweis: Lieferung ohne Installation.

22 kW Betrieb: Netzbetreiber-Genehmigung sichern

Für den 22-kW-Betrieb der Shell Recharge Advanced Flex Wallbox (§ 19 NAV):
  1. Netzbetreiber finden: Über Stromrechnung oder Bundesnetzagentur.
  2. Antrag stellen: Online beim Netzbetreiber mit technischen Daten, Lageplan und Schaltplan.
  3. Elektriker: Fachkraft prüft Anschluss und reicht Antrag ein.
  4. Prüfung: Zwei Monate Bearbeitungszeit. Zustimmung = Installation, Auflagen = mögliche Kosten (ca. 500 €+).
  5. Fertigstellung: Nach Installation und Abnahme ist der Betrieb freigegeben.

 


Advanced Flex 1.1. PV-Überschussladen und §14a EnWG richtig integrieren

 
Technische Hinweise zur Installation der Advanced Flex 1.1 Wallbox (22 kW) mit Photovoltaik und Batteriespeicher
 
Immer wieder erreichen uns Anfragen von Installateuren und Endkunden zur Shell Recharge Advanced Flex 1.1, inzwischen von 50five, insbesondere zur Integration von Dynamic Power Management (DPM) für PV-Überschussladen sowie zur Erfüllung der netzseitigen Leistungsbegrenzung nach §14a EnWG.
 
Hier finden Sie eine kompakte Übersicht zu den wichtigsten technischen Fragestellungen – basierend auf dem aktuellen Installationshandbuch (AFSR11EN01).
 
Shell Recharge Advanced Flex 1.1 (11kW und 22 kW) gem. aktueller Herstellerunterlagen (Quick Installation Guide und ausführliches Installation Manual der Advanced Flex 1.1).
 

1. Stromwandler (CT-Clamps) für Dynamic Power Management

Die Wallbox unterstützt externes Dynamic Power Management über Split-Core-Stromwandler (CT-Clamps), die am Hausanschluss oder Hauptverteiler angebracht werden. Die CTs messen den Netzbezug/Export in Echtzeit, damit die Ladeleistung dynamisch angepasst werden kann (z. B. für PV-Überschussladen). 

Kompatibilität von CTs:

 
Das Handbuch nennt als Beispiel den YHDC SCT-010-B13 (100 A Primär / 50 mA Sekundär).
Andere Modelle wie CTSA016 (100 A / 33,33 mA) oder STMHALL HY38C1 (ca. 100 A / 33 mA) liegen im ähnlichen Bereich, sind jedoch nicht explizit freigegeben. Eine exakte Übereinstimmung des Übersetzungsverhältnisses ist entscheidend.
 
Die Wallbox erwartet in der Regel mA-Ausgangs-Stromwandler mit einem Übersetzungsverhältnis im Bereich von ca. 100 A : 33–50 mA. Wichtiger als die exakte Bezeichnung ist die genaue Übereinstimmung von:
  • Primärstrom (z. B. 100 A)
  • Sekundärstrom (mA-Wert)
  • Phasenrichtigkeit und Polarität (+/-)
Die beiden o.g. Modelle (33,33 mA bzw. 33 mA bei 100 A) liegen nah am unteren Rand, könnten aber funktionieren, wenn das Übersetzungsverhältnis im Installationsmenü exakt eingestellt werden kann. Eine Fehlkalibrierung führt jedoch zu falschen Messwerten und unsicherem DPM.
 

Empfohlene Spezifikationen für kompatible CTs:

  • Typ: Split-Core (nicht geschlossen)
  • Primär: 100 A (oder passend zum Hausanschluss, z. B. 80–200 A)
  • Sekundär: typisch 33 mA oder 50 mA (nicht 5 A!)
  • Genauigkeitsklasse: mind. 1 % oder besser
  • Innendurchmesser: ausreichend für die Kabel (meist 10–24 mm)
  • Das Handbuch empfiehlt ausdrücklich den YHDC SCT-010-B13 oder baugleiche Modelle mit identischem mA-Ausgang
Bezugsmöglichkeiten:
YHDC SCT-010-B13 oder baugleiche Modelle sind bei Elektrofachhändlern, Amazon, Reichelt oder spezialisierten Messtechnik-Anbietern erhältlich.

Tipp: Testen Sie die CTs nach Einbau unbedingt mit bekannter Last und prüfen Sie die gemessenen Werte im Wallbox-Menü auf Plausibilität.

 

2. Einstellung / Kalibrierung der Stromwandler

Gem. Installations- bzw. Service-Menü der Wallbox (Zugang über Installer-Code oder App):
  • Das CT Ratio (Übersetzungsverhältnis) einzustellen.
  • Die Zuordnung der Phasen (CT1 = L1, CT2 = L2, CT3 = L3) zu konfigurieren.
  • Eine grundlegende Kalibrierung bzw. Nullpunktabgleich der Messwerte vorzunehmen.
Die genaue Vorgehensweise finden Sie im Kapitel „Dynamic Power Management“ des erweiterten Installation Manuals. Wichtig: Notieren Sie bei der Verkabelung der CTs die Polarität (+/-) und die Phasenzuordnung genau – Vertauschungen führen zu Fehlmessungen. Die Verbindung erfolgt über einen speziellen DPM-Anschlussblock in der Wallbox (CT1/CT2/CT3 mit + und – Polen).
 

3. Hinweise zur Installation des Dynamic Power Managements

Wichtige Herstellerhinweise:
  • CTs ausschließlich am Hausanschluss (vor allen Verbrauchern) montieren, damit der gesamte Netzbezug/Export erfasst wird. Nicht hinter dem Zähler oder nur auf einzelnen Phasen.
  • Polarität und Phasenzuordnung streng einhalten (CT1 auf L1 usw.).
  • Die DPM-Datenkabel mit Gel-Crimp-Verbindern sicher und wasserdicht verbinden.
  • Nach Einbau: Wallbox neu starten und im Menü die gemessenen Ströme/Leistungen auf Plausibilität prüfen (bei bekannter Hauslast).
  • Für PV-Überschussladen wird DPM in Kombination mit der Shell Recharge App oder einem externen Energiemanagementsystem (z. B. über OCPP oder Modbus, falls unterstützt) genutzt. Die Wallbox selbst regelt die Ladeleistung dynamisch herunter, wenn Netzbezug entsteht, und priorisiert PV-Überschuss.
  • Bei Batteriespeicher: Achten Sie auf die Gesamtsystemabstimmung (z. B. über ein zentrales EMS), damit Speicher und Wallbox nicht gegeneinander arbeiten.
Eine Fehlkonfiguration kann zu Überlastung oder unnötigem Netzbezug führen – daher immer eine Inbetriebnahmemessung durchführen.

 

4. Leistungsbegrenzung gemäß §14a EnWG

Die Shell Recharge Advanced Flex 1.1 verfügt nicht über einen dedizierten potentialfreien Kontakt (Steuereingang / Downgrade-Eingang) oder einen analogen/digitalen Hardware-Eingang für den Netzbetreiber.
 
Die Steuerung nach §14a EnWG erfolgt bei diesem Modell ausschließlich über die Kommunikationsschnittstelle (OCPP 1.6 oder höher) via Backoffice / Cloud des Betreibers (Shell Recharge oder ein Drittanbieter-Backend).
  • Der Netzbetreiber kann über OCPP die Ladeleistung temporär begrenzen (mindestens auf 4,2 kW).
  • Es gibt keine separate Hardware-Schnittstelle (kein Rundsteuerempfänger-Anschluss direkt an der Wallbox).
  • Für die Umsetzung mit dem Netzbetreiber empfiehlt es sich, frühzeitig abzuklären, ob sie OCPP-Steuerung über das Shell-Backoffice oder ein separates EMS akzeptieren. Viele Netzbetreiber akzeptieren OCPP-basierte Lösungen als §14a-konform.
Falls der Netzbetreiber zwingend einen potentialfreien Kontakt verlangt, wäre ein externes Energiemanagementsystem (z. B. mit evcc, Home Assistant oder einem kommerziellen EMS) notwendig, das den Kontakt auswertet und die Wallbox per OCPP herunterregelt.
 

Zusammenfassung und Empfehlung

  • DPM/PV-Überschuss: Machbar mit passenden CTs (idealerweise YHDC SCT-010-B13) und korrekter Konfiguration im Menü. Das ermöglicht sehr gute PV-Integration.
  • §14a EnWG: Nur über OCPP – klären Sie das unbedingt mit Ihrem Netzbetreiber oder Energieversorger ab, bevor die Installation erfolgt.
  • Für eine technisch einwandfreie Installation empfehle ich, das vollständige Installation Manual (erhältlich über shellrecharge.com/installer oder QR-Code auf der Wallbox) heranzuziehen und bei Unsicherheiten den Shell-Support oder einen zertifizierten Installer zu kontaktieren.
Wichtiger Hinweis zur Aktualität:
Die vorstehenden Angaben basieren auf dem aktuellen Stand der Herstellerunterlagen (u. a. dem Installation Manual AFSR11EN01). Da die Hardware der Advanced Flex 1.1 inzwischen nicht mehr ausschließlich für Shell Recharge produziert wird, sondern auch für 50five vertrieben wird, kann es in Zukunft zu Firmware- oder Konfigurationsänderungen kommen, die in der von Ihnen verlinkten Dokumentation (https://e-motion.world/wp-content/uploads/Shell-EV-Charging-Solutions-Installation-Manual-B.V-AFSR11EN01.pdf) noch nicht berücksichtigt sind.
Die Informationen werden daher ohne Gewähr gegeben. Bitte prüfen Sie vor der Installation unbedingt die aktuellste Version des Manuals über das Shell Recharge Installer-Portal bzw. das neue 50five-Portal und kontaktieren Sie bei Bedarf den aktuellen Hersteller-Support.
 
 
 
 

Kundendienst & Lieferung

  • Öffnungszeiten: Mo & Mi, 13:00-17:30 Uhr.
  • Kontakt ShellRecharge: DE: +49 30 215 028 48 | AT: +43 72 088 291 1 | CH: +41 22 544 546 5.
  • Kontakt https://e-MOTION.world: +491742070615

Wie Sie die Ladekosten Ihres Firmenwagens an der Wallbox 2026 korrekt gegenüber dem Arbeitgeber abrechnen, erklären wir im Beitrag Firmenwagen, Wallbox und Arbeitgeberabrechnung 2026.

Gebrauchte Elektroautos besser als ihr Ruf

Gebrauchte Elektroautos – besser als ihr Ruf!

Gebrauchte E-Autos auf dem Vormarsch: Mehr Second-Hand-Stromer als Neuwagen


Der Markt für gebrauchte Elektro- und Plug-in-Hybridfahrzeuge boomt! Im Jahr 2024 haben Privatpersonen erstmals mehr gebrauchte als neue Stromer gekauft. Besonders Leasingrückläufer sorgen dafür, dass der Gebrauchtwagenmarkt immer attraktiver wird. Wir werfen einen Blick auf die spannenden Entwicklungen.
Die Elektromobilität kommt zwar voran, aber langsamer, als wir es uns wünschen. E-Autos sind noch kein Selbstläufer – der Umstieg von über 40 Millionen Autofahrern auf rein elektrische Modelle braucht eben Zeit. Und vor allem: Er muss für die Menschen erschwinglich sein.
Seit die staatlichen Förderungen ausgelaufen sind, fehlen offenbar viele Anreize. Wer sich dennoch für ein E-Auto entscheidet, tut das laut dem DAT Report 2025 vor allem aus Begeisterung für die Technik. Die Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes zeigen: Elektromobilität ist noch weit vom Massenmarkt entfernt.

Erstmals mehr gebrauchte Stromer im Privatbesitz

2024 war ein Wendepunkt: Privatpersonen haben mehr gebrauchte batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) gekauft als neue registriert wurden. Das DAT-Barometer zählt 173.034 Besitzumschreibungen gegenüber 136.570 Neuzulassungen. Besonders im Juni gab es einen kleinen Höhenflug bei den Neuzulassungen – fast 19.000 neue BEV kamen auf die Straßen, wahrscheinlich dank großzügiger Rabatte der Hersteller. Danach ging’s mit den Neuzulassungen bergab, während der Gebrauchtwagenmarkt stabil bei über 16.000 Fahrzeugen pro Monat blieb.

Leasingrückläufer machen den Unterschied

Warum sind gebrauchte E-Autos so gefragt? Ein großer Grund sind Leasingrückläufer. Diese Fahrzeuge sind technisch moderner als frühere Modelle und oft top ausgestattet. Für viele ist ein gut gepflegter Gebrauchtwagen deshalb die bessere Wahl als ein teurer Neuwagen.

Blick nach vorn: Was bringt 2025?

Der Trend könnte sich fortsetzen: Im Januar 2025 wechselten bereits 16.636 gebrauchte BEV den Besitzer, während nur 9.748 neue zugelassen wurden. Das Muster aus 2024 hält an – die Nachfrage nach gebrauchten Stromern bleibt stark, während Neuzulassungen zurückgehen. Es sieht ganz danach aus, als würden gebrauchte E-Autos weiter an Fahrt aufnehmen!
Und nätürlich werden Ladestationen auch für Gebrauchte benötigt. Ihre Fragen beantworten wir wie immer gerne!

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