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Aiwanger zur Energiewende: ernten, speichern, nicht in die Schublade

Hubert Aiwanger hat auf den Bayerischen Energie- und Wassertagen 2026 die Energiewende als Lagerhaltung beschrieben, nicht als Schublade. Erneuerbaren Strom ernten, wenn er da ist, speichern, Netze ausbauen. Nicht bei jeder Gaskrise die Pläne rausziehen und danach wieder einpacken. Strom sei nur rund ein Fünftel des gesamten Energieverbrauchs in Bayern. Gas, Wärme und Sprit blieben der Rest. Wer nur Erzeugungseinheiten gegen den Strompreis rechne, unterschätze Genehmigung, Speicher und dass Windräder nicht über Nacht stehen.

 

Zahlen aus der Rede, gestützt durch das Bayerische Wirtschaftsministerium: über 75 Prozent erneuerbarer Anteil an der bayerischen Stromerzeugung (Bund unter 60 Prozent). Rund 1.170 Windenergieanlagen Ende 2025. Gleichzeitig wirbt Aiwanger für Gaskraftwerke südlich des Netzengpasses und trifft sich dort mit Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche, während er ihren engen Blick auf Preisbestandteile der Erneuerbaren zurückweist. Speicher seien günstiger geworden. Kleine PV plus E-Auto plus Heimspeicher nannte er die beste Wertschöpfung, ohne Dauer-Förderung.

 

Für Stellplätze und Flotten heißt das praktisch: laden, wenn das Auto steht, nicht wenn das Netz gerade zufällig frei ist. Charge-as-a-Service von e-MOTION.world verbindet Wallbox, Abrechnung und lastgerechtes Laden. Strom, wenn das Auto steht: steht er, lädt er.

 

Quelle: Rede Hubert Aiwanger, Bayerische Energie- und Wassertage 2026, YouTube https://youtu.be/_yKdUcLEA0A (Kanal Prof. Dr. Michael Sterner, veröffentlicht 3.9.2026).